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Fakten und Daten
zur Parkraumbewirtschaftung
Erste Nachbefragung zur
Einführung der neuen Parkzonen beendet
Nach Ende der letzten Sommerferien
wurden in allen Straßen der neuen Parkzonen
anhand aktueller Zählungen die heutige Situation
mit den Prognosen der Vorheruntersuchungen verglichen:
- Parkraumauslastung tags und nachts,
- Erfassung verschiedener Nutzergruppen über
die Parkberechtigung,
- Befragung von Aussteigenden zu Parkplatzsuche
und Parkzweck.
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Die wichtigsten Ergebnisse:
- Die Parkraumnachfrage hat
sich am Tag von über 110 %
im Jahre 2005 auf rund 80 %
im Jahre 2008 reduziert
- Da das Parkraumangebot im
wesentlichen gleich geblieben ist, sind diese
Effekte vor allem auf die Einführung der
Parkraumbewirtschaftung zurück zu führen.
- Die Erfassung der Parkberechtigten
zeigt, dass der Rückgang der Parkraumauslastung
vor allem durch die gesunkene Zahl an Beschäftigten
verursacht wird.
- Der Anteil der Bewohner an
allen Parkenden wurde in den Vorher-Untersuchungen
mit 52 % angegeben. Die aktuellen Erhebungen
ergaben einen Anteil der mit Bewohnerparkausweis
Parkenden von 53 %. Dies bestätigt die
doch hohe Zuverlässigkeit der vorherigen
Untersuchungen!
- Rund 50% der Befragten
haben keinen Parkplatz suchen müssen,
bei ca. 30% lag die Parksuchdauer bei bis zu
5 Minuten und 80% der Autofahrer fanden einen
Parkplatz, der maximal 200 Meter von ihrem Zielort
entfernt lag!
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Auszug
Vortrag Gutachter "Parkraumbewirtschaftung"
(2006) |
Zufriedene Bewohner
Die Vorteile der Parkraumbewirtschaftung
überzeugen auch die Betroffenen selbst. Im
Bezirk Mitte sind mehr als
- 80 Prozent der Parkzonen-Bewohner
mit ihrer Parkraumbewirtschaftung „zufrieden“
oder „überwiegend zufrieden“.
- Nur 11 Prozent lehnen sie
ab,
- 7 Prozent machen keine Angaben.
Zufriedene Gewerbetreibende
Auch die in den Parkzonen ansässigen
Gewerbetreibenden sind
- zu mehr als 70 Prozent „zufrieden“
oder „überwiegend zufrieden“.
- Nur 21 Prozent äußern
sich ablehnend,
- 8 Prozent machen keine Angaben
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Quelle:
Bezirksamt von Berlin Mitte
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Was kostet mich
die Parkzone?
Bewohnerinnen und Bewohner zahlen
für ihre Vignette rund 20 Euro für
zwei Jahre. Das sind 85 Cent pro Monat
für mehr freie Plätze, für mehr
Ruhe, mehr Sicherheit, gesündere Luft.
Wenn täglich nur wenige
100 Meter Weiterfahren bei der Parkplatzsuche
eingespart werden, rentieren sich die Vignettenkosten
schon allein wegen der eingesparten Benzinkosten.
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Detaillierte
Karte
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Untersuchungen
zum Parken in Mitte
Insgesamt wurden 62.000 Parkplätze
unter die Lupe genommen, über 60.000 Kennzeichen
anonymisiert ausgewertet sowie Aussagen von 550
Bewohnern, 450 Gewerbetreibenden und 1.650 aussteigenden
Autofahrern berücksichtigt. So ist jetzt
bekannt, wo wirklich hoher Parkdruck besteht und
wodurch er verursacht wird.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- In den Gebieten mit Gebührenpflicht
ist der Parkdruck viel geringer als in Gebieten
ohne Bewirtschaftung. Während in den Parkzonen
tagsüber durchschnittlich 71 von 100 Parkplätzen
belegt sind, sind es in angrenzenden Gebieten
ohne Parkzone durchschnittlich 90 bis 100.
- Der hohe Parkdruck wird wesentlich
von Beschäftigten verursacht, die an Werktagen
je nach Straße 20 bis 40 Prozent aller
Parkplätze von früh bis Dienstschluss
belegen.
Übrigens:
In Parkhäusern und Tiefgaragen gibt es trotzdem
noch viele freie Plätze. Tagsüber liegt
ihre mittlere Auslastung meist zwischen 20 und
40 Prozent.
Diese Situation führt zu
den Problemen, über die sich viele Bewohnerinnen
und Bewohner beschweren:
- Es ist schwierig, einen Parkplatz
zu finden
- Es gibt starken Parksuchverkehr
mit Lärm- und Abgasbelastung
- Viele Fahrzeuge werden in
Kreuzungsbereichen, in zweiter Reihe oder auf
Geh- und Radwegen abgestellt, wodurch andere
Verkehrsteilnehmer behindert werden.
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Stimmen Sie daher mit NEIN für die Beibehaltung
der erfolgreichen Parkzonen!
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