Beim Bürgerentscheid am 28. September 2008
mit NEIN und FÜR die Parkraumbewirtschaftung stimmen!

 

Fakten und Daten zur Parkraumbewirtschaftung

Erste Nachbefragung zur Einführung der neuen Parkzonen beendet

Nach Ende der letzten Sommerferien wurden in allen Straßen der neuen Parkzonen anhand aktueller Zählungen die heutige Situation mit den Prognosen der Vorheruntersuchungen verglichen:
- Parkraumauslastung tags und nachts,
- Erfassung verschiedener Nutzergruppen über die Parkberechtigung,
- Befragung von Aussteigenden zu Parkplatzsuche und Parkzweck.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Parkraumnachfrage hat sich am Tag von über 110 % im Jahre 2005 auf rund 80 % im Jahre 2008 reduziert

  • Da das Parkraumangebot im wesentlichen gleich geblieben ist, sind diese Effekte vor allem auf die Einführung der Parkraumbewirtschaftung zurück zu führen.

  • Die Erfassung der Parkberechtigten zeigt, dass der Rückgang der Parkraumauslastung vor allem durch die gesunkene Zahl an Beschäftigten verursacht wird.

  • Der Anteil der Bewohner an allen Parkenden wurde in den Vorher-Untersuchungen mit 52 % angegeben. Die aktuellen Erhebungen ergaben einen Anteil der mit Bewohnerparkausweis Parkenden von 53 %. Dies bestätigt die doch hohe Zuverlässigkeit der vorherigen Untersuchungen!

  • Rund 50% der Befragten haben keinen Parkplatz suchen müssen, bei ca. 30% lag die Parksuchdauer bei bis zu 5 Minuten und 80% der Autofahrer fanden einen Parkplatz, der maximal 200 Meter von ihrem Zielort entfernt lag!

 

Auszug Vortrag Gutachter "Parkraumbewirtschaftung" (2006)

Zufriedene Bewohner

Die Vorteile der Parkraumbewirtschaftung überzeugen auch die Betroffenen selbst. Im Bezirk Mitte sind mehr als

  • 80 Prozent der Parkzonen-Bewohner mit ihrer Parkraumbewirtschaftung „zufrieden“ oder „überwiegend zufrieden“.

  • Nur 11 Prozent lehnen sie ab,

  • 7 Prozent machen keine Angaben.


Zufriedene Gewerbetreibende

Auch die in den Parkzonen ansässigen Gewerbetreibenden sind

  • zu mehr als 70 Prozent „zufrieden“ oder „überwiegend zufrieden“.

  • Nur 21 Prozent äußern sich ablehnend,

  • 8 Prozent machen keine Angaben



Quelle: Bezirksamt von Berlin Mitte

Was kostet mich die Parkzone?

Bewohnerinnen und Bewohner zahlen für ihre Vignette rund 20 Euro für zwei Jahre. Das sind 85 Cent pro Monat für mehr freie Plätze, für mehr Ruhe, mehr Sicherheit, gesündere Luft.

Wenn täglich nur wenige 100 Meter Weiterfahren bei der Parkplatzsuche eingespart werden, rentieren sich die Vignettenkosten schon allein wegen der eingesparten Benzinkosten.



Detaillierte Karte

 

 

 

Untersuchungen zum Parken in Mitte

Insgesamt wurden 62.000 Parkplätze unter die Lupe genommen, über 60.000 Kennzeichen anonymisiert ausgewertet sowie Aussagen von 550 Bewohnern, 450 Gewerbetreibenden und 1.650 aussteigenden Autofahrern berücksichtigt. So ist jetzt bekannt, wo wirklich hoher Parkdruck besteht und wodurch er verursacht wird.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • In den Gebieten mit Gebührenpflicht ist der Parkdruck viel geringer als in Gebieten ohne Bewirtschaftung. Während in den Parkzonen tagsüber durchschnittlich 71 von 100 Parkplätzen belegt sind, sind es in angrenzenden Gebieten ohne Parkzone durchschnittlich 90 bis 100.

  • Der hohe Parkdruck wird wesentlich von Beschäftigten verursacht, die an Werktagen je nach Straße 20 bis 40 Prozent aller Parkplätze von früh bis Dienstschluss belegen.


Übrigens:

In Parkhäusern und Tiefgaragen gibt es trotzdem noch viele freie Plätze. Tagsüber liegt ihre mittlere Auslastung meist zwischen 20 und 40 Prozent.

Diese Situation führt zu den Problemen, über die sich viele Bewohnerinnen und Bewohner beschweren:

  • Es ist schwierig, einen Parkplatz zu finden

  • Es gibt starken Parksuchverkehr mit Lärm- und Abgasbelastung

  • Viele Fahrzeuge werden in Kreuzungsbereichen, in zweiter Reihe oder auf Geh- und Radwegen abgestellt, wodurch andere Verkehrsteilnehmer behindert werden.


Stimmen Sie daher mit NEIN für die Beibehaltung der erfolgreichen Parkzonen!