Beim Bürgerentscheid am 28. September 2008
mit NEIN und FÜR die Parkraumbewirtschaftung stimmen!

 

Stimmen aus dem Bezirksamt Mitte

  • Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe:

Kein anderer Berliner Bezirk hat sich in den vergangenen Jahren so sehr gewandelt wie unserer. Viele neue Gebäude sind entstanden, denken Sie nur an das Regierungsviertel, den Hauptbahnhof oder die Friedrichstraße.

Die neue Mitte Berlins verursacht jetzt aber auch mehr Verkehr. Wer in Innenstadtstraßen einen Parkplatz sucht, dreht eine Runde nach der anderen um den Block. Das kostet Autofahrer Zeit und Nerven. Und Anwohner bekommen mehr Abgase und Lärm ab und finden selbst kaum einen Parkplatz, wenn sie tagsüber danach suchen.

Warum sind die Parkplätze so knapp? Jeder Anwohner kennt die Antwort: Sobald morgens in Büros und Geschäfte Leben kommt, sind die Parkplätze der Umgebung belegt – oft von Beschäftigten.

Parken kostet ja nichts. Hier hilft Parkraumbewirtschaftung – in Berlin wie in allen größeren deutschen und europäischen Städten. Das heißt: Parken im „öffentlichen Straßenraum“ wird gebührenpflichtig und viele Berufspendler steigen um auf S- und U-Bahn, Tram oder Bus. Denn Dauerparken von 9 bis 17 Uhr ist vielen dann zu teuer, Benzin und Parkgebühren kosten deutlich mehr als die BVG-Monatskarte.

Wo es Parkzonen gibt, stehen Autos nicht so lange. In Berlin parken 60 Prozent aller Parkschein- Zahler höchstens zwei Stunden. Dann machen sie den Platz wieder frei – für den nächsten Parkschein-Nutzer oder für den Anwohner mit Parkvignette.

Parkzonen helfen Autofahrern, Passanten und Anwohnern. Uns allen. Denn die Straße ist für uns alle da – für Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger, Anwohner und Gäste, Gewerbe-treibende und Kunden.


Stimmen Sie daher mit NEIN für die Beibehaltung der erfolgreichen Parkzonen!