Kein anderer Berliner Bezirk
hat sich in den vergangenen Jahren so sehr gewandelt
wie unserer. Viele neue Gebäude sind entstanden,
denken Sie nur an das Regierungsviertel, den Hauptbahnhof
oder die Friedrichstraße.
Die neue Mitte Berlins verursacht
jetzt aber auch mehr Verkehr. Wer in Innenstadtstraßen
einen Parkplatz sucht, dreht eine Runde nach der
anderen um den Block. Das kostet Autofahrer Zeit
und Nerven. Und Anwohner bekommen mehr Abgase
und Lärm ab und finden selbst kaum einen Parkplatz,
wenn sie tagsüber danach suchen.
Warum sind die Parkplätze so
knapp? Jeder Anwohner kennt die Antwort: Sobald
morgens in Büros und Geschäfte Leben kommt, sind
die Parkplätze der Umgebung belegt – oft von Beschäftigten.
Parken kostet ja nichts. Hier
hilft Parkraumbewirtschaftung – in Berlin wie
in allen größeren deutschen und europäischen Städten.
Das heißt: Parken im „öffentlichen Straßenraum“
wird gebührenpflichtig und viele Berufspendler
steigen um auf S- und U-Bahn, Tram oder Bus. Denn
Dauerparken von 9 bis 17 Uhr ist vielen dann zu
teuer, Benzin und Parkgebühren kosten deutlich
mehr als die BVG-Monatskarte.
Wo es Parkzonen gibt, stehen
Autos nicht so lange. In Berlin parken 60 Prozent
aller Parkschein- Zahler höchstens zwei Stunden.
Dann machen sie den Platz wieder frei – für den
nächsten Parkschein-Nutzer oder für den Anwohner
mit Parkvignette.
Parkzonen helfen Autofahrern,
Passanten und Anwohnern. Uns allen. Denn die Straße
ist für uns alle da – für Autofahrer, Fahrradfahrer
und Fußgänger, Anwohner und Gäste, Gewerbe-treibende
und Kunden.
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