Beim Bürgerentscheid am 28. September 2008
mit NEIN und FÜR die Parkraumbewirtschaftung stimmen!

 

Stimmen zur Einführung der neuen Parkzonen

Ilona S.: „Ich wohne schon seit sehr vielen Jahren in der Borsigstraße und kann die Einrichtung der Parkzone nur begrüßen. Dadurch hat sich die Situation für die Anwohner wirklich entscheidend verbessert!“

Arbeitsgemeinschaft Tieckstraße:

„Sehr viele Anwohner und Gewerbetreibende haben sich dafür ausgesprochen, eine Parkraumbewirtschaftung für die Tieckstraße einzuführen, um die vorhandene Situation zu entlasten.“
GRÜNE LIGA Berlin: „Parkraumbewirtschaftung führt in Gebieten mit starkem Parksuchverkehr nachweisbar zu einer Minimierung der Lärm- und Abgasbelastung. Es ist sozial gerecht, für das Parken und damit für die Nutzung knapper öffentlicher Flächen zu zahlen. Auch Wohnflächen gibt es nicht umsonst. Profitieren werden Anwohner, Gewerbetreibende und Umwelt. Darum unterstützt die GRÜNE LIGA Berlin die Parkraumbewirtschaftung in Mitte.“
Ulrike S. in stadt.plan.mitte: „Seit 1. April gibt es auffällig viele freie Parkplätze in der Rosenthaler Vorstadt – allein in der Strelitzer Straße wurden an diesem Tag 60 gezählt. Anwohner haben kein Problem mehr, einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu finden. Grund dafür ist die Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Quartier.“
Heidemarie E.: „Wir wohnen seit 25 Jahren in der Rosenthaler Vorstadt. Mit den parkenden Autos wurde es mit den Jahren immer schlimmer - sie standen auf dem Bürgersteig, vor Einfahrten, auf Baumscheiben. Oft war gar kein Durchkommen. Besuch von auswärts musste manchmal bis in den Wedding fahren zum Parken, weil bei uns alles zugestellt war. Mit der Parkraumbewirtschaftung ist hier wieder Ordnung eingekehrt - und für uns Anwohner wieder mehr Freiheit auf der Straße. Die will ich nicht wieder verlieren - ich stimme beim Bürgerentscheid mit Nein und für die Parkraumbewirtschaftung!“
Berliner Fahrgastverband IGEB e.V.: „Parkraumbewirtschaftung bringt Vorteile für Fahrgäste!
Parkraumbewirtschaft ist ein elementarer Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung und eines zeitgemäßen Verkehrsmanagements. Davon profitieren nicht nur Anwohner, die lokalen Einzelhändler und sonstige Gewerbetreibende im Kiez, sondern auch die Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel und die Verkehrsunternehmen. Die Berliner Erfahrungen und die Erkenntnisse anderer Städte zeigen, dass nicht nur die Zahl der Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln im Zusammenhang mit einer Parkraumbewirtschaftung steigt, sondern dass die Busse und Bahnen auch sehr viel störungsfreier und zügiger unterwegs sind, weil es weniger Behinderungen durch Parksuchverkehr und in der zweiten Reihe parkende Fahrzeuge gibt.“
Günther E.: „Ich wohne in der Fehrbelliner Straße. Hier gilt seit dem 1. April die neue Parkzone. Man kann es nicht anders sagen – ein voller Erfolg. Entspannte Parksituation zu jeder Tages- und Nachtzeit.“
Betroffenenvertretung Rosenthaler Vorstadt: „Wir meinen: Parkraumbewirtschaftung ist keine Abzocke!“
Detlev H.: „Ich möchte Ihnen ein positives Feedback zur Parkraumbewirtschaftung geben. Als Anwohner im Bezirk Mitte bin ich dafür sehr dankbar. Ohne dieses Instrument wäre mir die Nutzung meines PKW faktisch unmöglich, da die Nachfrage nach Parkraum in Stoßzeiten sehr hoch und privater Parkraum (z.B. Tiefgaragenstellplätze) nahezu nicht verfügbar ist. Aufgrund der Mischung von reinen Anwohnerparkgebieten und Parkraum mit Parkuhr ergibt sich ein aus meiner Sicht guter Kompromiss, der sowohl die Interessen der Gewerbetreibenden als auch der Anwohner berücksichtigt.“
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND): „Es gibt kein Grundrecht auf einen eigenen Parkplatz auf der Straße. Im Gegenteil: Der „ruhende Verkehr“ blockiert auf dem öffentlichen Straßenland einen Großteil der Fläche, die auch Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung stehen könnte. Es ist also völlig angemessen, wenn die Allgemeinheit den Parkraum bewirtschaftet und Parkautomaten aufstellt. Aus ökologischer Sicht schafft eine hohe Parkgebühr den Anreiz, auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen. Zudem wird der Parksuchverkehr minimiert.“
Rainer L.: „Obwohl ich der Parkraumbewirtschaftung zunächst skeptisch gegenüberstand, fand ich die Einführung gut, weil Verbesserung beim Parken in Aussicht gestellt wurde. Das ist voll und ganz eingetroffen. Wenn ich nachts nach Hause komme, brauche ich nicht mehr 45 min bis 01:15 Std(!) in der Gegend herumfahren, um einen Parkplatz zu suchen. Auch das Be- und Entladen ist zu allen Zeiten bedeutend einfacher.
Jetzt wird die Parkraumbewirtschaftung wieder in Frage gestellt. Wahrscheinlich von Leuten initiiert, die für ihr Fahrzeug im Umland die Steuern zahlen und hier in Mitte das Auto nutzen und damit auch hier parken wollen. Auch die lieben Verwandten werden vorgeschoben. Aber meistens fährt man ja abends zu ihnen. Und am Tag muss ich auch zahlen, wenn ich woanders parken will. Wenn man in einem dichtbesiedelten Gebiet wohnt, dann sind die Kosten halt höher. Aber man wohnt ja hier, weil man die Vorzüge genießen will. Für mich gibt es keinen Grund, die Parkraumbewirtschaftungszonen wieder zurückzudrehen.
Hoffentlich hat dieses Begehren keinen Erfolg.“
Verkehrsclub Deutschland (VCD): „Das Gebiet ist durch Bus und Bahn insgesamt sehr gut erschlossen, so dass es keinen Grund gibt, die Berufspendler – die Hauptnutznießer kostenloser Parkplätze – zu Lasten der Bewohner und Besucher der Innenstadt zu subventionieren. Kein Mensch käme auf die Idee, z.B. in Charlottenburg-Wilmersdorf oder in Mitte mietfreie Wohnungen zu fordern. Beim Parkplatz aber schon, obwohl gerade in den dicht besiedelten Innenstadtbereichen freie Flächen knapp und begehrt sind.“
Ute S.: „Vielen Dank für Ihr Engagement zur Verkehrsberuhigung in der Rosenthaler Vorstadt. Ich kann tatsächlich eine wesentliche Beruhigung der Situation beobachten. Dies erhöht die Wohnqualität der ganzen Gegend.“


Stimmen Sie daher mit NEIN für die Beibehaltung der erfolgreichen Parkzonen!