| Ilona S.: |
„Ich wohne schon seit
sehr vielen Jahren in der Borsigstraße und
kann die Einrichtung der Parkzone nur begrüßen.
Dadurch hat sich die Situation für die Anwohner
wirklich entscheidend verbessert!“
|
 |
Arbeitsgemeinschaft Tieckstraße:
|
„Sehr viele Anwohner und
Gewerbetreibende haben sich dafür ausgesprochen,
eine Parkraumbewirtschaftung für die Tieckstraße
einzuführen, um die vorhandene Situation zu
entlasten.“ |
 |
| GRÜNE LIGA Berlin: |
„Parkraumbewirtschaftung
führt in Gebieten mit starkem Parksuchverkehr
nachweisbar zu einer Minimierung der Lärm-
und Abgasbelastung. Es ist sozial gerecht, für
das Parken und damit für die Nutzung knapper
öffentlicher Flächen zu zahlen. Auch Wohnflächen
gibt es nicht umsonst. Profitieren werden Anwohner,
Gewerbetreibende und Umwelt. Darum unterstützt
die GRÜNE LIGA Berlin die Parkraumbewirtschaftung
in Mitte.“ |
 |
| Ulrike S. in stadt.plan.mitte: |
„Seit 1. April gibt es auffällig
viele freie Parkplätze in der Rosenthaler Vorstadt
– allein in der Strelitzer Straße wurden
an diesem Tag 60 gezählt. Anwohner haben kein
Problem mehr, einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe
zu finden. Grund dafür ist die Einführung
der Parkraumbewirtschaftung im Quartier.“ |
 |
| Heidemarie E.: |
„Wir wohnen seit 25 Jahren
in der Rosenthaler Vorstadt. Mit den parkenden Autos
wurde es mit den Jahren immer schlimmer - sie standen
auf dem Bürgersteig, vor Einfahrten, auf Baumscheiben.
Oft war gar kein Durchkommen. Besuch von auswärts
musste manchmal bis in den Wedding fahren zum Parken,
weil bei uns alles zugestellt war. Mit der Parkraumbewirtschaftung
ist hier wieder Ordnung eingekehrt - und für
uns Anwohner wieder mehr Freiheit auf der Straße.
Die will ich nicht wieder verlieren - ich stimme
beim Bürgerentscheid mit Nein und für
die Parkraumbewirtschaftung!“ |
 |
| Berliner Fahrgastverband
IGEB e.V.: |
„Parkraumbewirtschaftung
bringt Vorteile für Fahrgäste!
Parkraumbewirtschaft ist ein elementarer Baustein
einer nachhaltigen Stadtentwicklung und eines zeitgemäßen
Verkehrsmanagements. Davon profitieren nicht nur
Anwohner, die lokalen Einzelhändler und sonstige
Gewerbetreibende im Kiez, sondern auch die Fahrgäste
der öffentlichen Verkehrsmittel und die Verkehrsunternehmen.
Die Berliner Erfahrungen und die Erkenntnisse anderer
Städte zeigen, dass nicht nur die Zahl der
Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln
im Zusammenhang mit einer Parkraumbewirtschaftung
steigt, sondern dass die Busse und Bahnen auch sehr
viel störungsfreier und zügiger unterwegs
sind, weil es weniger Behinderungen durch Parksuchverkehr
und in der zweiten Reihe parkende Fahrzeuge gibt.“
|
 |
| Günther E.: |
„Ich wohne in der Fehrbelliner
Straße. Hier gilt seit dem 1. April die neue
Parkzone. Man kann es nicht anders sagen –
ein voller Erfolg. Entspannte Parksituation zu jeder
Tages- und Nachtzeit.“ |
 |
| Betroffenenvertretung Rosenthaler
Vorstadt: |
„Wir meinen: Parkraumbewirtschaftung
ist keine Abzocke!“ |
 |
| Detlev H.: |
„Ich möchte Ihnen
ein positives Feedback zur Parkraumbewirtschaftung
geben. Als Anwohner im Bezirk Mitte bin ich dafür
sehr dankbar. Ohne dieses Instrument wäre mir
die Nutzung meines PKW faktisch unmöglich,
da die Nachfrage nach Parkraum in Stoßzeiten
sehr hoch und privater Parkraum (z.B. Tiefgaragenstellplätze)
nahezu nicht verfügbar ist. Aufgrund der Mischung
von reinen Anwohnerparkgebieten und Parkraum mit
Parkuhr ergibt sich ein aus meiner Sicht guter Kompromiss,
der sowohl die Interessen der Gewerbetreibenden
als auch der Anwohner berücksichtigt.“
|
 |
| Bund für Umwelt und Naturschutz
(BUND): |
„Es gibt kein Grundrecht
auf einen eigenen Parkplatz auf der Straße.
Im Gegenteil: Der „ruhende Verkehr“
blockiert auf dem öffentlichen Straßenland
einen Großteil der Fläche, die auch Fußgängern
und Radfahrern zur Verfügung stehen könnte.
Es ist also völlig angemessen, wenn die Allgemeinheit
den Parkraum bewirtschaftet und Parkautomaten aufstellt.
Aus ökologischer Sicht schafft eine hohe Parkgebühr
den Anreiz, auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel
umzusteigen. Zudem wird der Parksuchverkehr minimiert.“ |
 |
| Rainer L.: |
„Obwohl ich der Parkraumbewirtschaftung
zunächst skeptisch gegenüberstand, fand
ich die Einführung gut, weil Verbesserung beim
Parken in Aussicht gestellt wurde. Das ist voll
und ganz eingetroffen. Wenn ich nachts nach Hause
komme, brauche ich nicht mehr 45 min bis 01:15 Std(!)
in der Gegend herumfahren, um einen Parkplatz zu
suchen. Auch das Be- und Entladen ist zu allen Zeiten
bedeutend einfacher.
Jetzt wird die Parkraumbewirtschaftung wieder in
Frage gestellt. Wahrscheinlich von Leuten initiiert,
die für ihr Fahrzeug im Umland die Steuern
zahlen und hier in Mitte das Auto nutzen und damit
auch hier parken wollen. Auch die lieben Verwandten
werden vorgeschoben. Aber meistens fährt man
ja abends zu ihnen. Und am Tag muss ich auch zahlen,
wenn ich woanders parken will. Wenn man in einem
dichtbesiedelten Gebiet wohnt, dann sind die Kosten
halt höher. Aber man wohnt ja hier, weil man
die Vorzüge genießen will. Für mich
gibt es keinen Grund, die Parkraumbewirtschaftungszonen
wieder zurückzudrehen.
Hoffentlich hat dieses Begehren keinen Erfolg.“ |
 |
| Verkehrsclub Deutschland (VCD): |
„Das Gebiet ist durch Bus
und Bahn insgesamt sehr gut erschlossen, so dass
es keinen Grund gibt, die Berufspendler –
die Hauptnutznießer kostenloser Parkplätze
– zu Lasten der Bewohner und Besucher der
Innenstadt zu subventionieren. Kein Mensch käme
auf die Idee, z.B. in Charlottenburg-Wilmersdorf
oder in Mitte mietfreie Wohnungen zu fordern. Beim
Parkplatz aber schon, obwohl gerade in den dicht
besiedelten Innenstadtbereichen freie Flächen
knapp und begehrt sind.“ |
 |
| Ute S.: |
„Vielen Dank für Ihr
Engagement zur Verkehrsberuhigung in der Rosenthaler
Vorstadt. Ich kann tatsächlich eine wesentliche
Beruhigung der Situation beobachten. Dies erhöht
die Wohnqualität der ganzen Gegend.“
|