Beim Bürgerentscheid am 28. September 2008
mit NEIN und FÜR die Parkraumbewirtschaftung stimmen!

 

Bessere Argumente FÜR die Parkraumbewirtschaftung

Wussten Sie, dass vor Einführung der 3 neuen Parkzonen in Mitte ...

  • dort tagsüber rund ein Drittel aller Parkplätze von Beschäftigten belegt wurden, die morgens mit dem Auto zur Arbeit fahren und den ganzen Tag in der Innenstadt parken?

  • Bewohner, Besucher und Kunden der Geschäfte deshalb enorme Schwierigkeiten hatten, einen Parkplatz zu finden?

  • der entstehende Parksuchverkehr unnötig Lärm und Abgase erzeugte?

  • an vielen Stellen so chaotisch geparkt wurde, dass Schulkinder oder Eltern mit Kinderwagen Schwierigkeiten hatten, die Straße zu überqueren und viele Radwege zugeparkt waren?


Warum Parkraumbewirtschaftung?

  • Wir möchten, dass Sie problemlos einen Parkplatz finden. Der Parkraum reicht aber nicht für Alle, und für neue Parkplätze fehlt in der Innenstadt der Platz. Tiefgaragen wären so teuer, dass Autofahrer sie wegen der hohen Gebühren meiden würden.

  • Also bleibt meist nur die gerechtere Verteilung der vorhandenen Parkplätze. Das geht am besten über den Preis. 60 Prozent aller Parkscheinnutzer parken höchstens zwei Stunden lang. Dann machen sie den Platz frei für Andere.

  • Am wichtigsten sind uns die Bewohner, die nun für rund 20 Euro eine zwei Jahre gültige Vignette erhalten. Das ist weniger als ein Euro pro Monat. Ein angemessener Preis für bessere Parkchancen und weniger Parksuchverkehr.

  • Übrigens: Alle, die wirklich auf ihr Auto angewiesen sind, bekommen eine Ausnahmegenehmigung und müssen keine Parkscheingebühren zahlen. Das sind beispielsweise die Handwerker, die sozialen Dienste oder der mehrtägige Besuch von außerhalb.


Wussten Sie, dass in den älteren Parkzonen ...

  • wegen der Parkgebühren durchschnittlich 30 von 100 Parkplätzen frei sind, während es in den umliegenden - noch nicht bewirtschafteten - Gebieten nur 0 bis 10 waren?

  • deshalb auch Umfragen gezeigt haben, dass die überwiegende Mehrheit der Bewohner, der Geschäftsleute und sogar der parkenden Autofahrer in den älteren Parkzonen mit der Bewirtschaftung zufrieden sind?


Warum ist Parkraumbewirtschaftung keine Abzocke?

  • Der größte Teil der Einnahmen wird direkt für den Betrieb der Automaten und die Überwachung der Parkraumbewirtschaftung ausgegeben.

  • Das eingenommene Geld kommt allen Beteiligten zugute. Weit mehr als die Hälfte der Parkscheingebühren wird für die Überwachung des Parkraums benötigt, weil nur so gewährleistet ist, dass sich die Autofahrer an die Vorgaben halten. Hinzu kommen Ausgaben für die Automaten.
    Der Rest geht dann in den Etat des Bezirks, der viele Millionen Euro für Straßenbau, Straßenerhaltung, Beleuchtung oder Verkehrssicherheit ausgeben muss.


Wie soll es weiter gehen?

  • Viele positive Zuschriften von Bewohnern und Geschäftsleuten der neuen Parkzonen zeigen uns bereits jetzt, dass die Einführung richtig war. Dennoch wird der Bezirk im kommenden Jahr eine unabhängige Untersuchung zu den Effekten der neuen Parkzonen durchführen lassen. Die Ergebnisse werden öffentlich gemacht und diskutiert. Wenn es sinnvoll ist, werden die Regelungen dann geändert.



Stimmen Sie daher mit NEIN für die Beibehaltung der erfolgreichen Parkzonen!